Zusammenhang: Druck auf den Ohren, Ohrenschmerzen und Coronavirus

7 März 2021
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Übermäßiger Druck im Ohr und Coronavirus

Nach Ansteckung mit dem Coronavirus dauert es in der Regel fünf bis sechs Tage bis die ersten Symptome auftreten. Diese lauten in den meisten Fällen: Husten, Fieber, Schnupfen und Geschmacks- oder Geruchsverlust. Durch den Husten und Schnupfen können bei einer Corona-Infektion auch Ohrenschmerzen auftreten. Diese machen sich durch ein Druckgefühl auf den Ohren bemerkbar. Der Druck auf den Ohren bedeutet allerdings nicht automatisch, dass man sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Übermäßiger Druck auf den Ohren ist oft das erste Symptom einer nahenden Erkältung, einer Mittelohrentzündung, einer Gehörgangsentzündung, selten eines Hörsturzes und sehr selten von Morbus Meniere  Auch zu viel Ohrenschmalz im Gehörgang oder Kiefergelenkprobleme können zu Ohrendruck führen.

Wie kann ich eine Ohrenentzündung von COVID-19 unterscheiden?

Das Coronavirus und eine Ohrenentzündung, wie beispielsweise einer Gehörgangsentzündung oder Mittelohrenentzündung, kommen oft einher mit Fieber und Kopfschmerzen. Unterscheiden lassen die beiden Krankheiten sich an den weiteren Symptomen. Die Ohrenentzündung entsteht meist durch eine Hautverletzung der empfindlichen Ohrhaut, welche es Keimen ermöglicht das Ohr zu entzünden. Typische Symptome sind neben Fieber und Kopfschmerzen: Druck auf den Ohren, Ohrenschmerzen, Ohrenflüssigkeit, Hörbeschwerden, Schlafbeschwerden und Balanceprobleme. Bei einer Covid 19-Infektion treten vor allem Husten, Schnupfen und Geschmacks- oder Geruchsverlust auf. 

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Ohrenschmerzen wegen Maske

Eine Maske zu tragen ist in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens verpflichtend. Oft kommt es bei längeren Tragen eines Mundschutzes zu Schmerzen an den Ohren. Das liegt daran, dass die Halterungsbänder mit der Zeit immer mehr am Ohr drücken und an der empfindlichen Haut scheuern. Diese drei Tipps beugen das schmerzhafte Gefühl am Ohr vor: 

  • Maskenhalter verwenden: Durch den Maskenhalter/ Haarklammern verringert sich der Druck der elastischen Bänder auf das Ohr
  • Blasenpflaster hinter das Ohr kleben: Ein Blasenpflaster schützt die Stelle, auf der die Maske drückt
  • Masken mit Bändern hinter dem Kopf benutzen: Mit einer Maske, die ihr Bänder hinter dem Kopf hat, schützt man die Ohren

Häufig gestellte Fragen

Sind Ohrenschmerzen & Druck ein Symptom von COVID?

In der Liste der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Ohrenschmerzen und Ohrendruck nicht als Symptome für COVID-19. Das liegt daran, dass Ohrenschmerzen und Ohrendruck keine gewöhnlichen Symptome einer Corona-Infektion sind. Laut mehreren Ärzten kann es aber durchaus vorkommen, dass mit Corona infizierte Personen auch die Symptome Ohrenschmerzen und Ohrendruck haben, dies ist allerdings eher die Ausnahme. 

Kann Tinnitus ein Symptom von COVID-19 sein?

Ein Tinnitus sorgt für rauschen und pfeifen im Ohr sowie im Kopf. Er wird durch sämtliche Krankheiten, die Schwerhörigkeit verursachen, ausgelöst werden. Beispiele hierfür sind ein Hörsturz, Morbus Meniere und Altersschwerhörigkeit. Seltenere Ursachen sind eine Funktionsstörung der Halswirbelsäule, der Schulter-Nacken-Muskulatur oder des Kiefergelenks. COVID-19 kann neben den Lungen auch das zentrale Nervensystem, das Gehirn und andere Organe längerfristig beeinflussen. 

Somit ist es möglich, dass eine Corona-Infektion auch ein Tinnitus hervorrufen kann. 

Kann COVID-19 eine Ohrenentzündung auslösen?

Eine Ohrenentzündung entsteht meist nach einer Erkältung, wenn Viren aus dem Nasen-Rachen-Raum ins Mittelohr gelangen und sich dort entzünden. Es ist unüblich, aber möglich durch eine Corona-Infektion eine Ohrenentzündung zu erhalten. Allerdings ist eine Ohrenentzündung kein typisches COVID-19 Symptom. 

Können Hörschäden eine Folge von Coronavirus sein?

COVID-19 kann das zentrale Nervensystem, das Gehirn und andere Organe beeinflussen. Es ist möglich durch das Coronavirus langfristige Hörschäden zu erhalten. Deshalb ist es sehr wichtig bei Anzeichen von Hörschäden sofort einen Arzt aufzusuchen. Eine frühe Behandlung kann langfristige Schäden vorbeugen. Hörschäden werden jedoch sehr selten durch COVID-19 ausgelöst. 

Ohrenschmerzen als Nebenwirkung der Covid-Impfung?

Ohrenschmerzen sind eine sehr seltene Nebenwirkung nach der Verabreichung des Impfstoffs gegen Covid-19. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ohrenschmerzen aufgrund einer anderen Ursache auftreten und nicht direkt mit dem Impfstoff zusammenhängen, ist viel höher.

Druck- oder Völlegefühl im Ohr nach Covid-Impfung?

Das Gefühl eines verstopften Ohrs kann zahlreiche Ursachen haben, darunter ein Ohrenschmalzpfropfen, eine Otitis oder das Vorhandensein von Fremdkörpern im Ohr. Das bedeuted, dass das Gefühl von Watte oder Druck im Ohr im Allgemeinen sehr verbreitet ist, jedoch wurde derzeit kein direkter Zusammenhang mit der Verabreichung von Impfstoffen gegen Covid-19 gemeldet oder zertifiziert.
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