Vorurteile über Hörgeräte

Fakten über Hörgeräte sind die besten Argumente
2 Dezember 2018

13 Vorurteile zum Thema Hörgeräte begegnen

Durch überragende Technik und unauffälliges Produktdesign sind Hörgeräte zu unverzichtbaren Wegbegleitern geworden. Dabei bieten sie vor allem eines: Ein echtes Plus an Lebensqualität. Sollten Ihnen in Ihrem Umfeld also verstaubte Vorurteile zum Thema Hörgeräte begegnen, entkräften Sie diese einfach mit ein paar sehr guten Argumenten.

1 – Hörgeräte sind groß, klobig und unansehnlich

Ein Hörgerät zu tragen, geschieht heutzutage weitaus diskreter und selbstbewusster als noch vor wenigen Jahren. Neben Mini-Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten zählen nahezu unsichtbare Im-Ohr-Hörgeräte ebenso dazu wie Modelle in poppigen Farben, die wie Geldbörsen, Armbanduhren und Handys Potential zum echten Mode-Accessoire werden. Trotzdem assoziieren viele Menschen noch immer eine „beigefarbene Prothese“, wenn sie an Hörgeräte denken. Diese Zeiten sind vorbei: Moderne Hörgeräte sind diskret, leicht zu benutzen und sogar stylisch.

 

2 – Hörgeräte sind nur bei extremer Schwerhörigkeit nötig

Ob Kurz- oder Weitsichtigkeit – eine Brille kann selbst die kleinsten Sehschwächen ausgleichen. Das wird Ihnen mit Sicherheit jeder bestätigen, der z.B. beim Autofahren oder Lesen auf eine Sehhilfe angewiesen ist. So verhält es sich auch bei der Schwerhörigkeit, die sich bereits an Feinheiten ausmachen lässt: Insbesondere Unterhaltungen in einer Gruppe oder in einem Raum mit vielen Híntergrundgeräuschen (z.B. in einem Restaurant) können nur schwer verfolgt werden. Auch das Hören von Musik ist nicht mehr so intensiv wie zuvor. Als gravierend stellt sich dabei heraus, dass sich einer unbehandelten Hörminderung oft ein schleichender Verlust der allgemeinen Wahrnehmungsfähigkeiten und schließlich eine zunehmende soziale Isolation anschließen. Je weniger wir hören, desto weniger können wir am Alltagsleben teilhaben. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig eine Hörminderung zu erkennen – zum Beispiel mit einem kostenlosen Hörtest.

Prüfen Sie Ihr Hörvermögen - ganz unverbindlich und kostenlos in einer Amplifon Filiale in Ihrer Nähe. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für Ihren persönlichen Hörtest.

 

3 – Hörgeräte tragen nur alte Menschen

Sie denken, wer ein Hörgerät trägt, muss automatisch auch alt sein? Beileibe nicht. Schwerhörigkeit ist mitunter auch eine Auswirkung des Alters – Umfragen zufolge sind rund zwei Drittel der von Hörverlust betroffenen Menschen aber jünger als 64 Jahre. Einflüsse wie lautes Musikhören (z.B. über Kopfhörer und bei einem Konzert) oder Lärmquellen im Alltag reizen und schädigen unser Gehör schon in jungen Jahren.

Dabei hat sich die Hörgerätetechnik durchaus „trendy“ entwickelt: Fernbedienungen, Bluetooth-Verbindungen oder mit hochmodernen Smartphones wie dem iPhone kompatible Hörgeräte sind bereits auf dem Markt erhältlich.

 

4 – Ich kann mir kein Hörgerät leisten

Sagen Sie das nicht! Heute gibt es, je nach Ausstattung, Hörgeräte in zahlreichen Preiskategorien – sogar zum Nulltarif erhalten Sie bei Amplifon leistungsstarke Modelle, die Ihnen ein großes Plus an Lebensqualität ermöglichen. Wir bei Amplifon beraten Sie gern individuell über für Sie geeignete Hörsysteme sowie die Zuschüsse Ihrer Krankenkasse – das können bis zu € 740 ,- pro einzelnem Hörgerät sein!

 

5 – Ein Hörgerät reicht aus

Sagen wir es so: Geräusche kommen von rechts, links, oben und unten, kurzum von überall. Um bei einer Hörminderung das räumliche Hören so weit wie möglich reproduzieren zu können, ist es wichtig, auf zwei Hörgeräte zurückzugreifen. Probieren Sie es aus und Sie werden feststellen, dass Sie mit zwei Hörgeräten besser hören. Ihr Hörerlebnis wird enorm verbessert und ermöglicht es Ihnen, Töne und Geräusche signifikant besser zu orten und zuzuordnen.

 

6 – Hören mit Hörgeräten funktioniert immer auf Anhieb

Vergleichen Sie andere kognitive Schwächen wie Kurzsichtigkeit bitte nicht mit einer Hörminderung. Der Grad einer Sehschwäche lässt sich weitaus leichter ausgleichen als der eines geschädigten Gehörs, dessen Untersuchung sich äußerst komplex gestaltet. Hier geht es nicht nur um die perfekte Anpassung des Hörgerätes an das Ohr, sondern auch um das sukzessive Training des Gehirns, Geräusche wieder neu zu „erlernen“ – und das kann schon mit dem „Tick-Tack“ einer Uhr oder dem Summen des Kühlschranks beginnen. Wir empfehlen Ihnen, für dieses Hörtraining rund drei Besuche bei Ihrem Hörgeräteakustiker einzuplanen, bis ein Gerät perfekt auf Ihre Bedürfnisse eingestellt ist.

 

7 – Hörgeräte pfeifen immer

Ein Phänomen, das sehr oft bei Hörgeräten älterer Bauart auftritt. Grund für das störende Pfeifen ist eine Rückkopplung, die durch eine fehlerhafte Verstärkung des Hörsignals verursacht wird. Dabei tritt das Signal aus dem Gehörgang aus und wird vom Hörgerät erneut verstärkt. Moderne Geräte sind weitaus besser konfiguriert und mit einem Rückkopplungsmanager ausgestattet, der das lästige Pfeifen unterbindet.

 

8 – Hörgeräte lassen alles zu laut erscheinen

„Ganz oder gar nicht“ – so lassen sich die Lautstärkeregler bei manchen (heute antiquierten) Hörgeräten am besten umschreiben. Es war schon eine Krux, den individuell perfekten Punkt zu finden. Auch hier hat die Technik riesige Fortschritte gemacht: Die modernen Geräte lassen sich sehr exakt justieren und an jegliche Hörbehinderung sowie an zahlreiche typische Umgebungsgeräusche anpassen. Dies geschieht zum Teil sogar automatisch oder per Fernbedienung – noch nie waren Hörgeräte komfortabler! Sollten dennoch einmal Probleme auftreten, können Sie als Amplifon Kunde jederzeit den kostenlosen Nachsorge-Service in Anspruch nehmen. Unsere speziell geschulten Mitarbeiter führen solange Feineinstellungen an Ihrem Hörgerät durch, bis Sie zufrieden sind.

 

9 – Hörgeräte helfen nicht gegen Tinnitus

Oh doch! Es sind hochentwickelte Geräte - sogenannte „Noiser“ - auf dem Markt, die mit einem speziellen Tinnitus-Programm ein stetes Hintergrundrauschen erzeugen, das den Tinnitus überlagert und erträglicher macht. Auch Menschen ohne Hörminderung, die unter dem ständigen Ohrenpfeifen leiden, können davon profitieren.

 

10 – Hörgeräteanbieter und -händler beraten nicht ehrlich

Lassen Sie sich von einem x-beliebigen Arzt behandeln? Beauftragen Sie den erstbesten Anwalt im Falle eines Rechtsproblems? Eben. Und so sollte auch Ihr Hörgeräteakustiker Ihr volles Vertrauen genießen. Bei Amplifon nehmen wir uns die Zeit, um Sie kennenzulernen und um maßgeschneiderte Lösungen für Ihre ganz spezifischen Bedürfnisse zu finden. Es geht um gleiche Augenhöhe und um Vertrauen – deshalb haben Sie vor einem tatsächlichen Kauf auch immer die Möglichkeit, verschiedene Hörgeräte im Alltag ausgiebig zur Probe zu tragen. Kostenlos und unverbindlich natürlich – denn wir sind erst zufrieden, wenn Sie es sind.

 

11 – Folgebehandlungen beim Hörgeräteakustiker sind nicht notwendig und verursachen unnötige Kosten für den Kunden

Wir bei Amplifon sehen die Folgetermine als Teil unseres Service-Angebots. Mit fortschreitendem Alter ändert sich das Hörvermögen, an das das Hörgerät angepasst werden muss. Zudem wachsen die Ohren im Gegensatz zum restlichen Körper bis ans Lebensende weiter – hier ist es notwendig, die Ohrpassstücke regelmäßig zu erneuern. Gerade für Menschen mit Hörminderung, die weniger Technikverständnis haben (z.B. Kinder oder Senioren), sind regelmäßige Untersuchungen ein unbedingtes Muss, um die volle Funktionsfähigkeit des Hörgerätes zu gewährleisten.

 

12 – Ich werde mir kein Hörgerät anschaffen. Wenn es mir nicht gefällt oder nicht passt, bleibe ich auf den Kosten sitzen

Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Sie würden auch kein Auto kaufen, ohne es einmal Probe gefahren zu sein. Um die Funktionalität Ihres Hörgerätes zu prüfen, ist es wichtig, dass Sie es testweise tragen. Bei Amplifon ist das kein Problem: Nehmen Sie ein Testgerät mit nach Hause und testen Sie es unter ganz normalen Bedingungen in Ihrem Alltag – denn nur so lernen Sie das Gerät und die dadurch ermöglichten Klangerlebnisse kennen.

 

13 – Hörgeräte sind zum Telefonieren ungeeignet

Sie nehmen beim Telefonieren Ihr Hörgerät aus dem Ohr, weil es - gerade bei schnurlosen Telefonen - unangenehme Pfeifgeräusche verursacht? Dank moderner High Tech muss das nicht sein! Mittels eines am Telefon platzierten Senders, der drahtlos mit Ihrem Hörgerät verbunden ist, wird automatisch die richtige Frequenz erzeugt und das Telefonieren wird zum Vergnügen. Ihr Amplifon Hörgeräteakustiker berät Sie gern zu diesem Thema in Ihrer Filiale vor Ort.

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