Hörbotschafterin: Anne, die Ruhe in ihrer Klasse. - Amplifon

Anne und die Ruhe in ihrer Klasse.

Ich bin sogar mal mit dem Fallschirm aus einem Flugzeug gesprungen. Das hat mich damals Einiges an Überwindung gekostet – der Gang zu einem Hörgeräteakustiker komischerweise kaum.
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Hörgeräte beugen Demenz vor - Studie | Blog - News | Amplifon

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Ein gutes Gehör trainiert das Gehirn

„Hast du schön gehört? Neulich hat der Felix, … du kennst doch den Felix, oder? Also der Felix hat, du wirst es nicht glauben, aber …“. Egal, was Felix gemacht hat: Wenn das Hörvermögen nachlässt, lässt häufig auch die Bereitschaft nach, anderen Menschen genau zuzuhören.

Denn es fällt immer schwerer, sich auf das Gesagte zu konzentrieren. Die Folge: Das Gehirn hat weniger zu tun, da weniger Signale verarbeitet werden müssen. Wer weniger versteht, kann auch weniger auf andere eingehen. Dadurch wird das aktive Mitreden immer schwieriger, und das Gefühl des „Dazugehörens“ nimmt ab. Auf diese Weise distanzieren sich viele Menschen mit Hörminderung unfreiwillig von ihrem sozialen Umfeld. Auch fällt es schwerer, über einen längeren Zeitraum einen Fernsehfilm zu verfolgen oder Geräusche bewusst wahrzunehmen und zu bewerten. Irgendwann gewöhnt sich das Gehirn daran, auf diesen Gebieten immer weniger leisten zu müssen. Aber: Nur wenn wir unser Gehör aktiv „auf Trab“ halten, läuft auch unser Gehirn weiterhin im Galopp.

 

Mit Hörgeräten hören Sie sich fit

Gutes Hören ist eine wichtige Voraussetzung, um im Kontakt mit anderen zu bleiben, d. h. aktiv am Leben teilzunehmen und sich einzubringen. Mithilfe von

 • Gehörschutz in lauten Lebenssituationen,

 • regelmäßigen Hörtests

 • und geeigneten Hörlösungen

kann jeder selbst etwas dafür tun, die Folgen einer Hörminderung zu reduzieren. Die rechtzeitige Versorgung mit einem Hörgerät hat im Bedarfsfall einen nachweislich positiven Einfluss auf die Lebensqualität und kann somit weitere altersbedingte Prozesse verhindern.

 

Eine Empfehlung fürs Leben

Leider merken viele Betroffene erst dann ihre Hörminderung, wenn es andere merken. Machen Sie deshalb Familienangehörige, Freunde oder Bekannte darauf aufmerksam, dass das Tragen von Hörgeräten nicht nur dazu dient, besser zu hören, sondern auch, um im hohen Alter geistig fit zu bleiben.

Warum eine Hörminderung Demenz verstärken kann

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft prognostiziert bis 2050 eine Verdreifachung der momentan rund 1,4 Millionen Demenz-Erkrankungen hierzulande. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Doch zahlreiche Studien zeigen, dass bei Menschen mit Hörverlust eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, eine Demenz zu entwickeln. So liegt eine der Ursachen, die bei einigen Formen der Demenz entdeckt wurde, auch bei Störungen des Hörvermögens zugrunde. Hinzu kommt die erhöhte psychische Belastung, die zum Verstehen von Tönen aufgewendet werden muss. Durch die Tatsache, dass man dadurch in zunehmendem Maße Unterhaltungen mit Freunden und Bekannten meidet, werden auch geistige Fähigkeiten bei gesellschaftlichen Anlässen immer seltener genutzt bzw. trainiert.

Hörgeräte helfen, wieder besser zu hören, und können dem Demenzrisiko damit deutlich entgegenwirken.

 

Lesen Sie mehr über das Thema: Amplifon bringt jährlich eine wissenschaftliche Publikation heraus. 2013 wurde diese dem Thema "Ein gutes Gehör trainiert das Gehirn" gewidmet.

11 August 2016
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