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Taubheit (Anakusis oder Gehörlosigkeit)

Taubheit (gr. Anakusis): Was ist darunter zu verstehen und wie kommt es zu einer einseitigen oder beidseitigen Taubheit?

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Was versteht man unter Taubheit?

Von einer Anakusis, Taubheit oder Gehörlosigkeit wird gesprochen, wenn auf einem oder beiden Ohren kein oder nur noch wenig Hörvermögen vorliegt. Die gute Nachricht: Gerade bei einseitiger Taubheit bestehen exzellente Chancen, diesen Hörverlust auszugleichen, zum Beispiel durch Hörgeräte, die Ihnen Ihr Amplifon Hörakustiker individuell anpasst.

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Arten von Taubheit

Erste Anzeichen von Taubheit

Wie zeigt sich eine solche Taubheit im Alltag? Können Sie (oder Ihr Kind) bei Gesprächen schlechter folgen? Müssen Sie häufiger nachfragen, vor allem bei Hintergrundgeräuschen? Dies könnte (muss jedoch nicht) auf eine Anakusis hinweisen.

 

Fragen Sie auch das Umfeld – Familie, Freunde, Kollegen – ob diese Veränderungen bemerkt haben. Reagieren Sie häufig verzögert oder gar nicht auf Zurufe, Ansprache oder Geräusche (z. B. die von herannahenden Fahrzeugen)? Sprechen Sie lauter als zuvor oder drehen die Lautstärke bei Radio, TV & Co. stark auf? Das könnten erste Anzeichen sein. Doch Gewissheit ist immer besser als Rätselraten.

 

Daher ist der erste Schritt der Gang zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Oder vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Amplifon Hörakustiker, der kostenfrei einen professionellen Hörtest durchführt. Anhand der Ergebnisse kann er beurteilen, ob die Hörwahrnehmung nur leicht beeinträchtigt ist oder ob eine Taubheit vorliegt. Auf dieser Basis empfiehlt er Ihnen dann geeignete Maßnahmen und Möglichkeiten.

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Ohrenkrankheiten

Was verbirgt sich hinter Ohrensausen, Hörsturz und Tinnitus? Ohrenkrankheiten haben die unterschiedlichsten Symptome wie zum Beispiel Ohrenschmerzen oder Schwellungen. Während sie meist vorübergehen, können manche auch dauerhaft bleiben. Daher ist es wichtig die Beschwerden zu behandeln und einer möglichen Ohrenkrankheit vorzubeugen.

Ursachen: Wie entsteht eine Anakusis?

Welches sind die Ursachen für Taubheit?
Ob beid- oder einseitiger Hörverlust, die Ursachen sind vielfältig. Einerseits kann Taubheit oder Anakusis angeboren sein. Dies ist beispielsweise bei einigen Fällen des Usher-Syndroms der Fall. Auch Infektionen während der Schwangerschaft (z. B. Röteln) oder die Einnahme bestimmter Medikamente oder Drogen (Alkohol, Nikotin etc.) können die Entwicklung des kindlichen Gehörs noch vor der Geburt beeinträchtigen. Doch auch im Laufe des Lebens kann es zu einer Anakusis kommen, z. B. durch Krankheiten (z. B. Hirnhautentzündung), Schädigungen des Innenohrs, der Hörnerven oder des Hörzentrums. Gut zu wissen: In manchen Fällen treten solche Höreinschränkungen sogar nur vorübergehend auf.

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Vielleicht ist es Ihnen selbst schon aufgefallen: Hören Sie z. B. nur auf einem Ohr, können Sie Richtung und Entfernung von Schallquellen nur schwer einschätzen – vor allem im Straßenverkehr eine große Hürde. Auch am Arbeitsplatz oder in der Schule macht sich eine Anakusis unangenehm bemerkbar, z. B. wenn Sie Kollegen, Lehrer oder Mitschüler nicht richtig verstehen. Und wozu Missverständnisse führen können, haben Sie sicher selbst schon erfahren. Unsere Empfehlung: Werden Sie aktiv, vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Amplifon Hörakustiker. Denn mit den richtigen Maßnahmen machen Sie sich Ihr (tägliches) Leben deutlich leichter.

Mehr Vorsorge für Ihre Ohren

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Die für das Hören verantwortlichen Nerven gewöhnen sich bei einem Hörverlust daran, nichts mehr zu tun zu haben und stellen ihre Funktion ein. Lassen Sie es nicht so weit kommen und vereinbaren Sie einfach noch heute Ihren kostenlosen Hörtest!

Diagnose: Wie stellt man Taubheit fest?

Sollte ein Verdacht auf Taubheit bestehen, so kann mit Hilfe spezieller (Hör-)Tests festgestellt werden, welche Ursache dieser zugrunde liegt.

 

Der objektive Hörtest wird zur Untersuchung des Hörnervs (insbesondere bei Kindern) angewendet, wobei das Hörvermögen objektiv widergespiegelt wird.

 

Um eine Schädigung der äußeren Haarzellen des Innenohrs feststellen zu können, wird eine Messung otoakustischer Emissionen durchgeführt, ebenso wie eine Gleichgewichtsprüfung. Sollte eine anatomische Veränderung im Bereich der Hörschnecke (Cochlea) oder des Hörnervs vorliegen, kann dies mit Hilfe einer Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) nachgewiesen werden.

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Entdecken Sie weitere Inhalte zur Hörgesundheit, die unsere Experten für Sie vorbereitet haben. Sie können auch unser Online-Magazin konsultieren, das regelmäßig mit den neuesten Neuigkeiten aktualisiert wird.

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