Tinnitus-Diagnose und -Untersuchung
Wie wird ein Tinnitus diagnostiziert? Erfahren Sie hier mehr über die vers…
Jeden Tag werden Kopfhörer genutzt, um zu kommunizieren, eine Fernsehserie anzuschauen und vieles mehr. Dabei sollte jedoch nicht in Vergessenheit geraten, dass eine falsche Nutzung Probleme am Gehör verursachen kann. Diese praktischen und komfortablen Geräte erleichtern das Leben. Deshalb sollte ihre Nutzung nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden sondern es ist wichtig, zu verstehen, wann Kopfhörer den Ohren schaden.
Von einer Selbstbehandlung ist immer abzuraten. Stattdessen sollte immer der Hausarzt oder ein HNO-Arzt zurate gezogen werden, um in jedem Fall die richtige Behandlung zu erhalten, je nachdem, ob es sich um eine Bakterien- oder Pilzinfektion handelt.
Bluetooth-Kopfhörer sind gesundheitlich unbedenklich. Eine vor einigen Jahren veröffentlichte Studie hatte Bedenken hinsichtlich einer übermäßigen Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern geäußert, die mit der Verwendung von Geräten, die auf dieser Technologie beruhen, einhergehen und schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben könnte. Tatsächlich wurde diese Studie vor kurzem widerlegt, da sich herausstellte, dass die Gefahr von Bluetooth-Strahlung geringer ist als die von Smartphones, und zwar so gering, dass sie irrelevant ist.
Kabellose Kopfhörer sind eindeutig nicht gesundheitsschädigend, solange sie mit der richtigen Lautstärke und nicht über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt werden.
Eine Reihe kleiner Vorsichtsmaßnahmen können helfen, Ohrenschmerzen vorzubeugen, z. B. die Lautstärke auf 60 Prozent oder weniger der maximalen Lautstärke einzustellen, darauf zu achten, dass die Ohrhörer keinen übermäßigen Druck auf die Ohren ausüben, die Geräte mit einem trockenen, nicht scheuernden Tuch zu reinigen, häufige Pausen einzulegen und das stundenlange Tragen von Headsets oder In-Ear-Kopfhörern zu vermeiden, und neben der täglichen Reinigung regelmäßige Kontrolluntersuchungen der Ohren einzuplanen, um eine Ansammlung von Ohrenschmalz zu vermeiden.
Gegen Ohrenschmerzen gibt es einige bewährte Methoden, z. B. sollten Kopfhörer so eingestellt werden, dass der Druck auf die Ohren verringert wird, Headsets und In-Ear-Kopfhörer nicht über einen längeren Zeitraum getragen und Pausen zwischen den Nutzungen eingelegt werden, damit das Ohr Luft bekommt. Die Nutzungsdauer der Kopfhörer sollte jeweils eine Stunde nicht überschreiten.
Eine Reduzierung des Schallpegels auf 60 Prozent der maximalen Lautstärke ist ebenfalls eine gute Praxis, um das Ohr vor zu hohem Schalldruck zu schützen.
Wenn die Schmerzen länger als einen Tag andauern oder der Verdacht auf eine Ohrenentzündung oder -verletzung besteht, sollte keine Selbstbehandlung vorgenommen, sondern ein Apotheker zurate gezogen werden, der rezeptfreie Ohrentropfen empfehlen kann. Noch besser ist es, sich an einen Experten für Hörprobleme zu wenden, der eine Kontrolluntersuchung durchführen und die tatsächliche Ursache des Problems ermitteln kann, um rechtzeitig eine passgenaue Behandlung einleiten zu können.
Generell sind regelmäßige Untersuchungen und Hörtests die beste Präventivmaßnahme. Bei Hörproblemen ist die richtige Wahl zwischen externen oder internen Hörgeräten der neuen Generation je nach Einzelfall entscheidend: Die Hörexperten von Amplifon können Sie bei der Auswahl der besten Lösung für Ihre Bedürfnisse beraten.