Fakten über einen Hörsturz (Ohrinfarkt)

Die 10 wichtigsten Fakten über einen Hörsturz haben wir für Sie zusammengefasst
Dec, 01, 2018

Nahezu jeder hat schon einmal davon gehört oder kennt jemanden, der von dem „dumpfen Gefühl“ im Ohr betroffen gewesen ist: Ein Hörsturz ist ein in Deutschland weit verbreitetes Phänomen, dessen Ursachen vielfältig und immer noch nicht eindeutig belegt sind. Dementsprechend viele Mythen ranken sich um die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten eines Hörsturzes, der auch Ohrinfarkt genannt wird und quasi ein „Systemabsturz“ des Gehörs ist.

Die 10 wichtigsten Fakten über einen Hörsturz haben wir für Sie zusammengefasst:
  1. Ein Hörsturz tritt meist auf nur einem Ohr auf, seltener auf beiden Ohren.

  2. Ein Hörsturz ereilt den Betroffenen ganz plötzlich, vom einen auf den anderen Moment kann man kaum mehr etwas hören.

  3. Patienten vergleichen das Gefühl eines Hörsturzes mit einem dumpfen Druck, ähnlich einem Wattebausch im Gehörgang. Hinzu kommen häufig Ohrgeräusche (Tinnitus) und Schwindel.

  4. Ein Hörsturz ist niemals von Ohrenschmerzen begleitet.

  5. Bis heute sind die Ursachen für einen Hörsturz nicht vollkommen erforscht.

  6. Es wird vermutet, dass u. a. Durchblutungsstörungen im Innenohr für einen Hörsturz verantwortlich sind.

  7. Die Spontanheilungsrate (innerhalb von 24 h) bei einem Hörsturz liegt bei etwa 50 % aller Fälle.

  8. Die Heilungschancen bei einem Hörsturz sind umso höher, je geringer der verursachte Hörverlust ist.

  9. Aufgrund der uneindeutigen Ursachen, gibt es heute noch keine Behandlungsmethode, dieerwiesenermaßen hilft.

  10. Schätzungen zufolge erleiden in Deutschland jährlich zwischen 160 und 400 Menschen pro 100.000 Einwohner einen plötzlichen Hörverlust mit individuell unterschiedlichem Schweregrad.

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