Hörtest für Kinder und Babys

Alle Informationen bezüglich einem Hörtest für Kinder

Ob ein neugeborenes Baby nicht gut hört, ist zunächst schwer für die Eltern festzustellen, denn ein Baby lernt die Bedeutung von Worten erst einige Monaten nach der Geburt. Für das spätere Sprechen ist das Hören essentiell und deswegen sollte eine Schwerhörigkeit bei Kindern so früh wie möglich erkannt werden und auch regelmäßig überprüft werden.

Im Alltag können Eltern auf folgende Dinge achten, die Ihr Kind während seiner Entwicklung durchleben sollte. Bedenken Sie dabei aber immer, dass jedes Kind sein eigenes Entwicklungstempo hat.

  • Mit vier bis sechs Wochen erschrecken laute Geräuche Ihr Baby und sie lassen sich durch Ihre beruhigenden Worte besänftigen.
  • Mit dem dritten Monat fangen Säuglinge an zu brabbeln und zu lachen und regen Ihren Kopf in Richtung der Geräuche in Ihrer Umgebung.
  • Mit dem sechsten Monat machen Babys gehörte Laute nach.
  • Mit dem siebten und achten Monat reagieren Babys auf Musik und testen unterschiedliche Laute und Stimmlagen aus.
  • Mit zehn bis zwölf Monaten verstehen Kinder Verbote und reagieren wenn man sie aus der Nähe anspricht. Kinder, die nichts hören, verstummen.
  • Ein Kind mit zwei bis drei Jahren befolgt Anweisungen und spricht erste Sätze.

Hörtest bei Neugeborenen

Seit 2009 haben Neugeborene gesetzlichen Anspruch auf einen Hörtest. Denn so kann eine bestehende Schwerhörigkeit schnellstmöglich vom Arzt erkannt werden. Die Schwerhörigkeit ist eine der häufigsten angeborenen Erkrankungen. Zwei bis drei von 1.000 Neugeborenen haben eine Hörstörung. Der Hörtest bei Neugeborenen wird Hörscreening genannt und ist für Ihr Kind völlig schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.

Für den Hörtest bei einem Kleinkind gibt es zwei Methoden:

1. Automatisierte Hirnstammaudiometrie

Bei der automatisierten Hinrstammaudiometrie wird die Reaktion des Gerhins auf den Sondenton gemessen.Dazu werden die Stirn, der Nacken und die Wangenknochen mit kleinen Elektronen beklebt und das Kind bekommt eine Art Kopfhörer aufgesetzt, über den Klickgeräusche zum Innenohr gesendet werden. Ist eine Reaktion messbar, sind Mittelohr, Hörschnecke, Hörnerv und der untere Teil der Hörbahn funktionsfähig. Ist die Übertragung des Siginals gestört, weist dies auf ein eingeschränktes Hörvermögen hin.

Optimale Bedingungen für diese Methode sind:

  • Ruhige Umgebung
  • Das Kind schläft während der Untersuchung

2. Otoakustische Emissionen

Bei der Otoakustischen Emission werden über ein sehr empfindliches Mikrofon die Schallaussendungen der äußeren Haarzellen des Innenohrs gemessen. Hierbei kann gezielt die Funktion der Hörschnecke geprüft werden. Dem Ohr wird ein Sondenton geboten. Wenn das Ohr gesund ist, reagiert die Zelle mit Schwingungen. Bleibt das Signal aus oder ist nur schwach, kann die Schallaufnahme in der Hörschnecke gestört sein. Ist das Ergebnis auffällig, bedeutet das aber nicht automatisch, dass das Baby nichts hört. Zum Beispiel können Flüssigkeiten im Ohr sein oder Hintergrdungeräusche können das Ergebnis beeinflussen. 

Optimale Bedingungen für diese Methode sind:

  • während das Kleinkind schläft
  • möglichst erst ab dem 3. Lebenstag messen
  • keine Störgeräusche, kein Nuckeln
  • Messsonde sorgfältig in den Gehörgang einsetzen, dabei muss auf die Abdichtung geachtet werden

Was tun wenn Kinder schlecht hören?

Wenn Sie feststellen oder vermuten, dass Ihr Kind nicht richtig hört, empfehlen wir Ihnen zunächst einen professionellen Hörtest bei Kindern. Weist der Hörtest eine Schwerhörigkeit bei Ihrem Kind auf, unterstützen wir von Amplifon Sie bei der Lösung für den Hörverlust Ihres Kindes.

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