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Gürtelrose im Ohr (Herpes Zoster Oticus)

bzw. Ramsay Hunt Syndrom

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Wissenswertes zu Herpes Zoster

Informieren Sie sich mithilfe unseres Beitrags zum Ramsay-Hunt-Syndrom und erfahren Sie so mehr über Symptome, Möglichkeiten zur Behandlung und den Zusammenhang mit Hörverlust.

Was versteht man unter Herpes Zoster (Ramsay Hunt Syndrom)?

Unter Herpes Zoster versteht man eine Viruserkrankung, auch Gürtelrose genannt. Sie entsteht aus der Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus, dem gleichen Erreger wie für die Windpocken. Die Gürtelrose macht sich meistens bemerkbar durch einen schmerzhaften Hautausschlag. Die Ursachen des Ausbruchs sind oft unbekannt, aber hauptsächlich wird die Schwächung des Immunsystems als Hauptauslöser vermutet.

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    Symptome: Wie erkennt man Gürtelrose?

    Die Symptome des Herpes zoster oticus sind vielfältig, aber eindeutig. Die ersten Anzeichen, an denen man eine Gürtelrose im Ohr erkennen kann, sind brennende und tiefsitzende Schmerzen, die mal stärker, mal schwächer unter der Haut sitzen. Diese spürt man bereits Tage bevor sich die bekannten Bläschen bilden. Zusätzlich kann es zu Juckreiz und Überempfindlichkeit an der betroffenen Hautstelle kommen und der Betroffene fühlt sich häufig abgeschlagen und fiebrig. Durch folgende Symptome kann ein Herpes Zoster oticus zusätzlich erkannt werden:

    • Starke Ohrenschmerzen
    • Bildung von Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind, an der Ohrmuschel, am Ohrläppchen und im Gehörgang. In manchen Fällen bilden sich diese Bläschen auch seitlich am Hals
    • Hörminderung oder gar Hörverlust, der über die Infektion hinaus anhält oder mit der Abheilung der Wunden abklingt
    • Vorübergehende oder anhaltende Lähmung einer Seite des Gesichts. Häufig wird die einseitige Gesichtslähmung auch von halbseitigen Geschmacksstörungen und Beeinträchtigung der Speichelsekretion begleitet.
    • Schwindel, der Tage oder Wochen lang anhalten kann
    • Selten auch Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit
    • Allgemeine Überempfindlichkeit gegenüber lauten Geräuschen

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    Die für das Hören verantwortlichen Nerven gewöhnen sich bei einem Hörverlust daran, nichts mehr zu tun zu haben und stellen ihre Funktion ein. Lassen Sie es nicht so weit kommen und vereinbaren Sie einfach noch heute Ihren kostenlosen Hörtest!

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    Behandlungsmöglichkeiten im Überblick

    Für die Behandlung der Gürtelrose am Ohr werden antivirale Medikamente eingenommen. Diese Medikamente halten die Vermehrung der Viren auf und führen innerhalb zwei Stunden zu Schmerzfreiheit und Verbesserung der Hautsymptome. Zu den antiviralen Medikamenten zählen Aciclovir, Famciclovir, Valaciclovir oder Briduvin, die, ausgenommen von Aciclovir, oral über den Mund eingenommen werden und die Infektionsdauer verkürzen.

    Im Fall von Zoster oticus werden zusätzlich betäubende Ohrentropfen angewendet, um die Schmerzen zu lindern, und antibiotische Ohrentropfen, da das Risiko einer bakteriellen Infektion zusätzlich besteht. Spätestens 72 Stunden nach Auftreten der Hautsymptome sollte die antivirale Therapie begonnen werden, darum sollte der Betroffene bei einem ersten Verdacht den Arzt umgehend kontaktieren.

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    Was Sie selbst tun können:

    • Kalte Tücher oder Kompressen mildern die Beschwerden
    • Schmerzlindernd wirken sowohl bei einer akuten Gürtelrose als auch bei einer Post-Zoster-Neuralgie Puder und Cremes mit lokalen Betäubungsmitteln.
    • Viel Ausruhen und Schlafen, damit die Krankheit schneller überwunden wird
    • Gürtelrosepatienten sind ansteckend – gute Hygiene ist das A und O. Außerdem sollte enger Kontakt zu anderen, vor allem zu Babys, Schwangeren, Kleinkindern und kranken Menschen, vermieden werden
    • Lockere Kleidung tragen, da die betroffenen Hautpartien sehr berührungsempfindlich sind

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    Entdecken Sie weitere Inhalte zur Hörgesundheit, die unsere Experten für Sie vorbereitet haben. Sie können auch unser Online-Magazin konsultieren, das regelmäßig mit den neuesten Neuigkeiten aktualisiert wird.

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