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Tinnitus
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Tinnitus

Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

Für medizinischen Rat wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Tinnitus: Wenn das Ohrgeräusch nicht verschwindet

In der Schweiz sind unzählige Menschen von Tinnitus betroffen – einem andauernden Geräusch im Ohr, das sich als Pfeifen, Summen oder Klingeln bemerkbar macht. Während sich die Beschwerden bei manchen Personen im Laufe der Zeit zurückbilden, bleibt das Ohrgeräusch bei anderen dauerhaft bestehen und beeinflusst ihre Lebensqualität erheblich.

Was ist Tinnitus?

Tinnitus oder ein Pfeifen im Ohr kann in jedem Alter auftreten und verschiedene Auslöser haben. Am häufigsten tritt Tinnitus aber ab einem Alter von 50 Jahren auf. Ein Pfeifen, Summen, Klingeln oder Rauschen im Ohr. Egal, wohin man geht oder ob man sich die Ohren zuhält, das quälende Geräusch hört nicht auf. Tinnitus nennt sich das Symptom, bei dem man Ohrgeräusche wahrnimmt, die nicht einer äusseren Schallquelle entspringen. In den meisten Fällen kann ein Tinnitus nur von den Betroffenen selber wahrgenommen werden, sehr selten leiden Menschen an dem sogenannten objektiven Tinnitus, der auch vom Arzt gehört und gemessen werden kann. Tinnitus sollte auch nicht mit einer Geräuschüberempfindlichkeit verwechselt werden, sie können aber in Zusammenhang stehen.

Erkennen Sie diese Symptome?

  • Hören Sie anhaltende Geräusche in Ihren Ohren – selbst in völliger Stille?
  • Werden das Brummen oder Pfeifen bei Stress, Müdigkeit oder in der Nacht stärker?
  • Fällt es Ihnen schwer, sich zu konzentrieren, weil diese inneren Geräusche Sie ablenken?
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RIC-Hörgerät wird in das Ohr einer Frau eingesetzt
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Tinnitus und Ohrensausen: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Pfeifen, Klingeln, Piepen, Rauschen – wenn starke Ohrgeräusche auftreten, liegt häufig ein Tinnitus vor. Ständiges Ohrensausen und permanente Geräusche bedeuten für die Betroffenen meist eine grosse Belastung. Neben dem Ohrensausen können beim Tinnitus weitere Symptome wie starker Ohrendruck, Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit auftreten und die Lebensqualität zusätzlich beeinträchtigen.

In der Schweiz leiden rund 70'000 Menschen unter den Ohrgeräuschen, weshalb häufig schon von einer Volkskrankheit gesprochen wird, obwohl Tinnitus keine Krankheit, sondern ein Symptom ist. Das Ohrensausen kann unterschiedliche Ursachen und Auslöser haben – dementsprechend vielfältig sind die Begleitsymptome und Behandlungsmöglichkeiten.

Tinnitus Definition: Was bedeuten die Ohrgeräusche?

Als Tinnitus (abgeleitet vom lateinischen Wort tinnire = klingeln) bezeichnet man anhaltende oder wiederkehrende Ohrgeräusche. In der Regel handelt es sich beim Tinnitus um eine subjektive Wahrnehmung – andere Menschen können das störende Geräusch nicht hören (subjektiver Tinnitus). Möglich sind jedoch auch Ohrgeräusche, die ein spezialisierter Facharzt mit den passenden Geräten wahrnehmen und messen kann (objektiver Tinnitus).

Beim objektiven Tinnitus liegt eine Grunderkrankung vor, die in der Nähe des Mittelohrs lokalisiert ist. Diese Erkrankung bildet eine Schallquelle, die vom Betroffenen als Ohrgeräusch oder Tinnitus wahrgenommen wird. Objektive Ohrgeräusche können verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel Gefässkrankheiten, Gefässverengungen, Tumore, Muskelverkrampfungen oder Bluthochdruck. Im Vergleich zum subjektiven Tinnitus tritt der objektive Tinnitus nur sehr selten auf – laut Schätzungen liegt nur bei rund 1 Prozent der Tinnitus-Erkrankten ein objektives Geräusch im Ohr vor.

Welche Formen von Tinnitus gibt es?

In Bezug auf die Dauer der Ohrgeräusche unterscheidet man drei Formen von Tinnitus:

  • akuter Tinnitus
  • subakuter Tinnitus
  • chronischer Tinnitus

Ein akuter Tinnitus liegt vor, wenn Betroffene an unangenehmen Ohrgeräuschen leiden, die plötzlich auftreten und bis zu drei Monaten dauern. Besteht das Ohrensausen seit mehr als drei, aber weniger als zwölf Monaten, sprechen Fachleute vom subakuten Tinnitus. Ein chronischer Tinnitus bezeichnet Ohrgeräusche, die seit über einem Jahr bestehen und somit dauerhaft wahrgenommen werden.

Pulssynchroner Tinnitus

Ein pulssynchroner Tinnitus – auch häufig bezeichnet als die Wahrnehmung, den eigenen Herzschlag im Ohr zu hören – stellt einen objektiven Tinnitus dar. Diese Art von Tinnitus ist häufig auf die Durchblutung zurückzuführen. In unserem Beitrag: Pulssynchroner Tinnitus erfahren Sie mehr zu den Symptomen, möglichen Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten.

Welche Schweregrade von Tinnitus gibt es?

In der Medizin wird Tinnitus in zwei Kategorien und vier verschiedene Schweregrade eingeteilt:

  1. Kompensierter Tinnitus: Betroffene nehmen das Ohrensausen zwar wahr, können aber gut damit umgehen. Physische oder psychische Probleme sind nicht zu beobachten, die Lebensqualität ist nur geringfügig beeinträchtigt.
  2. Dekompensierter Tinnitus: Die Ohrgeräusche wirken sich spürbar auf die physische und/oder psychische Gesundheit aus und haben einen hohen Leidensdruck zur Folge.
  • Schweregrad I: Kein Leidensdruck.
  • Schweregrad II: Das Ohrensausen zeigt sich vorwiegend in Stille, vermehrtes Auftreten bei starker Belastung oder Stress.
  • Schweregrad III: Im Privat- und Berufsleben treten konstante Beeinträchtigungen auf. Ausserdem liegen begleitende Beschwerden wie Schlaf- oder Konzentrationsstörungen, Muskelverspannungen oder Gleichgewichtsstörungen vor.
  • Schweregrad IV: Betroffene empfinden den Tinnitus als schwerwiegende Erkrankung, die das Leben massiv beeinträchtigt. Zusätzlich treten weitere gesundheitliche Probleme auf, zum Beispiel Migräne oder Depressionen.
Porträt einer weiblichen Audiologin.

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Tinnitus Symptome: Ohrensausen und Begleitsymptome

Das hauptsächliche Symptom von Tinnitus ist das typische Ohrensausen. Es äussert sich in Form eines konstanten Tons oder Ohrgeräusches ( Pfeifen, Piepsen, Rauschen, Brummen, Zischen, Dröhnen, Knacken, Klirren). Daneben können beim Tinnitus zahlreiche Begleitsymptome auftreten.

Schwindel, Gleichgewichtsstörungen

Das Innenohr enthält sowohl das Hörorgan ( Cochlea) als auch das Gleichgewichtsorgan ( Vestibularapparat). Störungen im Innenohr, die Tinnitus verursachen, können auch das Gleichgewicht beeinträchtigen. Häufig treten Schwindelattacken bei gleichzeitigem Auftreten von Tinnitus auf, insbesondere bei Erkrankungen wie dem Morbus Menière.

Kopfschmerzen

Tinnitus kann mit Spannungskopfschmerzen oder Migräne einhergehen. Diese Symptome sind oft Ausdruck einer Überlastung des zentralen Nervensystems oder entstehen sekundär durch die psychische Belastung, die das ständige Ohrgeräusch mit sich bringt.

Ohrenschmerzen

Bei einer zugrunde liegenden Entzündung (z. B. Mittelohrentzündung oder Eustachische Tubenfunktionsstörung) können gleichzeitig Schmerzen im Ohr auftreten. Auch eine Überlastung des Kiefergelenks oder des Kiefermuskels (z. B. durch Zähneknirschen) kann Ohrenschmerzen und Tinnitus verursachen.

 

Druck im Kopf oder im Ohr

Viele Betroffene berichten über ein Gefühl von „Druck“ oder „Verschlossenheit“ im Ohr oder Kopf. Dieses Empfinden kann durch eine gestörte Belüftung des Mittelohres (z. B. bei Eustachischer Dysfunktion) oder durch vaskuläre Ursachen entstehen. Es geht oft mit subjektivem Tinnitus einher.

Muskelverspannungen

Verspannungen in der Nacken-, Kiefer- oder Schultermuskulatur können das Auftreten oder die Verstärkung von Tinnitus begünstigen. Besonders bei sogenanntem somatosensorischen Tinnitus lässt sich das Ohrgeräusch durch Bewegung oder Druck auf bestimmte Muskelgruppen beeinflussen.

Dysakusis

Dysakusis bezeichnet eine verzerrte oder veränderte Hörwahrnehmung. Geräusche können dumpf, blechern oder unangenehm klingen. Diese Störung tritt häufig zusammen mit Tinnitus auf und ist Ausdruck einer Schädigung der Haarzellen im Innenohr oder der Hörbahn.

Hyperakusis

Hyperakusis ist eine Überempfindlichkeit gegenüber alltäglichen Geräuschen. Normale Umgebungsgeräusche werden als schmerzhaft oder unangenehm empfunden. Diese Störung tritt häufig bei Tinnitus-Patienten auf, da das zentrale Hörsystem überreizt und die Lautstärkeverarbeitung gestört ist.

Wie sind die Heilungschancen bei Tinnitus?

Wenn ein akuter Tinnitus mit geringem Schweregrad vorliegt, kann häufig mit einer spontanen Heilung oder Besserung der Symptome gerechnet werden. Dauert das Ohrgeräusch länger an oder wird stärker, steigt auch die Gefahr, dass sich der Tinnitus zur chronischen Erkrankung entwickelt. Bei der Behandlung von Ohrensausen ist auch entscheidend, ob neben dem Tinnitus auch eine Hörminderung vorliegt. Diese lässt sich mit einem Hörgerät mit speziellem Tinnitus Noiser ausgleichen. Dadurch kann ein chronischer Tinnitus oftmals eingedämmt werden.

 

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Tinnitus Ursachen: Woher kommt das Ohrensausen?

Das Pfeifen oder Rauschen im Ohr kann in jedem Alter auftreten. Die Ursachen können in verschiedenen Bereichen des Ohrs oder auch im Gehirn liegen. Typische Ursachen sind übermässiger Lärm, starke Belastungen und Stress, Bluthochdruck, ein Hörsturz, Erkrankungen im Ohr oder Beeinträchtigungen der Halswirbelsäule. Ein sogenannter subjektiver Tinnitus, der nur von Betroffenen wahrgenommen wird, kann sich als Begleiterscheinung unterschiedlicher Erkrankungen zeigen oder auch aus vermeintlich alltäglichen Situationen resultieren. Die häufigsten Ursachen von Tinnitus sind:

Lärmbelastung

Eine übermässige oder plötzliche Lärmeinwirkung – etwa durch laute Musik, Maschinen oder Explosionen – kann die feinen Haarzellen im Innenohr schädigen. Diese Zellen sind für die Umwandlung von Schallwellen in elektrische Signale verantwortlich. Bei ihrer Schädigung sendet das Hörsystem fehlerhafte oder überaktive Signale an das Gehirn, was als Tinnitus wahrgenommen wird. Besonders häufig tritt dies bei Menschen auf, die regelmässig Lärm ohne ausreichenden Gehörschutz ausgesetzt sind.

Stress

Chronischer Stress verändert die Aktivität des vegetativen Nervensystems und beeinflusst die neuronalen Netzwerke im Gehirn, insbesondere jene, die mit Aufmerksamkeit, Emotionen und auditorischer Verarbeitung verbunden sind. Stress kann die Wahrnehmung des Tinnitus verstärken, da das Gehirn weniger in der Lage ist, störende Geräusche herauszufiltern. Oft berichten Betroffene, dass sich der Tinnitus in stressreichen Phasen deutlich verschlechtert.

Schwerhörigkeit

Bei einer Hörminderungaltersbedingt oder durch andere Ursachen – erhält das Gehirn weniger akustische Informationen aus dem peripheren Hörsystem. Um diese " Lücke" zu füllen, kann das Gehirn beginnen, selbst Geräusche zu erzeugen, was als Tinnitus erlebt wird. Dieser sogenannte zentrale Kompensationsmechanismus ist besonders bei Hochfrequenz-Schwerhörigkeit typisch.

Hörsturz

Ein Hörsturz ist ein plötzlich auftretender, meist einseitiger Hörverlust. Er geht oft mit Ohrgeräuschen und Druckgefühl einher. Die genauen Ursachen sind ungeklärt, doch man vermutet Durchblutungsstörungen oder entzündliche Prozesse im Innenohr. Der abrupte Ausfall von Hörinformationen kann eine Übererregbarkeit im zentralen Hörsystem auslösen, was wiederum Tinnitus zur Folge haben kann.

Durchblutungsstörungen

Wenn das Innenohr oder die Hörzentren im Gehirn nicht ausreichend durchblutet werden – etwa bei Bluthochdruck, Diabetes oder Arteriosklerose –, kommt es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die empfindlichen Haarzellen des Innenohrs reagieren sehr sensibel auf diese Veränderungen und können geschädigt werden, was zu Tinnitus führen kann.

Mittelohrentzündung

Eine Entzündung des Mittelohrs kann das Druckverhältnis im Ohr stören und zu einer vorübergehenden Schallleitungsstörung führen. Dabei entstehen häufig Ohrgeräusche, die sich als Tinnitus äussern. In schweren oder chronischen Fällen kann auch das Innenohr betroffen sein, wodurch ein bleibender Tinnitus entstehen kann.

Tinnitus Behandlung: Was hilft gegen Ohrensausen?

Je nach Auslöser der Ohrengeräusche kann bei der Tinnitus-Behandlung auf verschiedene Methoden und Techniken zurückgegriffen werden. Dabei wird zwischen dem akuten und dem chronischen Tinnitus unterschieden, also ob die Störgeräusche kurzfristig oder über einen längeren Zeitraum auftreten. Auch diverse Hausmittel, Pillen sowie Kortison und Vitamine (z. B. Vitamin D) werden als Mittel gegen Ohrensausen eingesetzt. Die Zusammenhänge der Erkrankung sind nicht abschliessend geklärt, auch gibt es noch immer keine vollkommen sichere Methode zur Behandlung oder gar Heilung.

Verschwindet ein akuter Tinnitus nicht nach kurzer Zeit von selbst, führen durchblutungsfördernde Medikamente bei vielen Betroffenen zu einer Linderung

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Die Wirksamkeit der Medikamente ist allerdings nicht eindeutig belegt. Zudem ist die langfristige medikamentöse Behandlung von Tinnitus aufgrund der hohen Kosten umstritten.

Deutlich erfolgreicher scheinen hingegen Entspannungsübungen bei der Behandlung von akutem und chronischem Tinnitus zu sein, zum Beispiel autogenes Training, Qigong und progressive Muskelentspannungen.

Auch die kognitive Verhaltenstherapie, bei welcher das bewusste Weghören trainiert wird, scheint zur Behandlung von Ohrensausen wirksam zu sein. Ebenfalls einen Effekt erzielen können die tiefenpsychologische Therapie und die Tinnitus-Retraining-Therapie, bei welcher das genaue Hinhören im Zentrum steht.

Noiser Hörgeräte gegen Tinnitus

Liegt ein Tinnitus im mittleren Frequenzbereich vor, können Hörgeräte Linderung verschaffen. Dies vor allem, wenn die Ohrengeräusche in Kombination mit einer Schwerhörigkeit auftreten. In solchen Fällen sorgen die Hörgeräte dafür, dass das eigentliche Hörvermögen verbessert und äussere Geräusche wieder besser wahrgenommen werden. Gleichzeitig tritt der störende Tinnitus in den Hintergrund. Zudem ist bei den meisten modernen Hörgeräten ein Noiser eingebaut. Bei Tinnitus Noiser Hörgeräten wird dauerhaft ein gleichmässiges, aber sehr leises Geräusch ausgesendet, das alle Frequenzbereiche anspricht. Dieses Geräusch wird vom Gehör nicht als störend empfunden und überlagert die lauten Tinnitus-Spitzen.

Beim Kauf eines Hörgeräts erstatten die AHV oder IV einen Teil des Betrags, abhängig von einem ärztlichen Gutachten – wir unterstützen Sie gerne dabei. Sowohl bei einem Tinnitus als auch bei einer Schwerhörigkeit sind die sorgfältige Auswahl der Hörlösung und die individuelle Anpassung an den Träger entscheidend für den Erfolg der Behandlung. Lassen Sie sich bei Amplifon umfassend beraten.

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Tinnitus und Hörgeräte: Wir beraten Sie gern

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Auswirkungen von Tinnitus auf das tägliche Leben

Der Tinnitus, charakterisiert durch andauernde und mitunter belastende Geräusche, kann das tägliche Leben der Betroffenen in erheblichem Masse beeinträchtigen. Die permanente Wahrnehmung von Tönen wie Brummen, Pfeifen oder pulsierenden Geräuschen kann die Durchführung alltäglicher Aktivitäten erschweren, die Konzentrationsfähigkeit mindern, den Schlaf stören und soziale Interaktionen negativ beeinflussen. Häufig geht Tinnitus mit psychischen Begleiterscheinungen wie Stress, Angstzuständen und Depressionen einher und beeinträchtigt das emotionale sowie psychische Wohlbefinden. Viele Betroffene empfinden zudem ein Gefühl der Isolation oder Frustration, da es oftmals schwerfällt, das Erleben des Tinnitus adäquat zu kommunizieren. Aus diesem Grund stellt die Suche nach effektiven Strategien zur Bewältigung des Tinnitus einen wesentlichen Bestandteil des Lebensalltags dar, mit dem Ziel, Linderung zu erfahren und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Hilfe für Betroffene

Um Menschen, die an Tinnitus leiden, gezielt und umfassend unterstützen zu können, hat Amplifon ein schweizweites Netzwerk mit lokalen Tinnitus-Kompetenz-Center geschaffen.

Auch bei Organisationen wie der Schweizerischen Tinnitus-Liga bieten Betroffene von belastendem Ohrensausen wertvolle Informationen und ermöglichen ihnen den Austausch mit anderen Tinnitus-Patienten.

 

 

Werden Sie aktiv für Ihr Gehör

Da Tinnitus manchmal auf einen Hörverlust hinweisen kann, empfehlen wir Ihnen, einen Hörtest zu machen. Unsere Spezialisten stehen Ihnen zur Verfügung, um einen kostenlosen und umfassenden Hörtest durchzuführen.

Tinnitus – wie Ohrgeräuschen vorbeugen?

Idealerweise lässt man es gar nicht erst zu den Ohrgeräuschen kommen. Das Thema Prävention nimmt einen entsprechend grossen Stellenwert ein. Tatsächlich kann mit einigen vorbeugenden Massnahmen das Risiko, einen Tinnitus zu erleiden, merklich senken.

Vermeiden Sie Lärm

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Vermeiden Sie Lärm und Schützen Sie Ihr Gehör an lauten Arbeitsplätzen, bei Konzerten und anderen lärmintensiven Situationen mit dem passenden Gehörschutz. 
Freunde sprechen und entspannen sich in einem Restaurant.

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Gönnen Sie sich Zeit zum Entspannen

Gönnen Sie sich Ruhepausen und bauen Sie Stress ab, zum Beispiel beim Sport oder mit Hilfe von Entspannungsübungen. 
Mann fährt Fahrrad im Park.

Gesund leben

Trinken Sie genug und essen Sie gesund

Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. 
Familie spaziert gemeinsam während eines Picknicks.
Bild einer Party mit Lichtern und erhobenen Händen.

Gehörschutz gegen Tinnitus

Unsere Hörakustiker beraten Sie gerne zu den Gehörschutzlösungen, die am besten zu Ihren Bedürfnissen passen. Profitieren Sie von einer unverbindlichen Beratung in einem unserer spezialisierten Fachgeschäfte.

Häufig gestellten Fragen (FAQs) zum Thema Tinnitus

Wie lange dauert Tinnitus normalerweise an?

Die Dauer eines Tinnitus kann stark variieren. In vielen Fällen ist das Ohrgeräusch nur vorübergehend und klingt innerhalb weniger Stunden oder Tage wieder ab – zum Beispiel nach einem Konzert oder starker Lärmbelastung. Hält das Geräusch jedoch länger als drei Monate an, spricht man von einem chronischen Tinnitus, der unter Umständen dauerhaft bestehen bleiben kann.

Wie häufig ist Tinnitus in der Schweiz?

Schätzungen zufolge sind in der Schweiz rund 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung von Tinnitus betroffen. Bei etwa 1 bis 2 Prozent handelt es sich um einen chronischen Tinnitus, der den Alltag spürbar beeinträchtigt. Damit gehört Tinnitus zu den häufigsten Hörbeschwerden im Land.

Was sind die Folgen und Auswirkungen von Tinnitus?

Ein anhaltender Tinnitus kann weitreichende Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben. Viele Betroffene klagen über Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, innere Unruhe oder Stress. In schweren Fällen kann das Ohrgeräusch auch zu Angstzuständen oder depressiven Verstimmungen führen. Deshalb ist eine frühzeitige Beratung und passende Unterstützung besonders wichtig.

Entdecken Sie all unsere Tipps zur Pflege Ihres Gehörs

Erfahren Sie mehr über das Hörvermögen und lesen Sie unsere Tipps, Neuigkeiten und interessante Fakten rund ums Hören in unserem Blog.

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