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Schwerhörigkeit durch Alkohol, Rauchen oder Medikamente

Nicht nur Lärm und Infektionen sind Risikofaktoren für das Hörvermögen. Auch einige Medikamente sowie übermässiger Alkoholkonsum und Rauchen können das Gehör nachweislich beeinträchtigen und sich negativ auf den Hörsinn auswirken.
Hörverlust durch Alkohol

Hörverlust durch Alkohol

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass regelmässiger und starker Alkoholkonsum Schwerhörigkeit nach sich ziehen kann. Bei einer ausgeprägten Alkoholabhängigkeit besteht überdies die Gefahr, einer Schädigung im Innenohr. Der hohe Anteil von Alkohol im Blut beeinträchtigt die empfindlichen Sinneshaarzellen im Innenohr und kann zu deren Degeneration und in der Folge zu Hörverlust und Tinnitus führen.

Hörverlust durch Rauchen

Die schädigende Wirkung des Rauchens auf die Gesundheit ist weithin bekannt. Doch in zahlreichen Studien hat sich das Rauchen auch als starker Risikofaktor für Schwerhörigkeit gezeigt. Die Ursache liegt wahrscheinlich in der arteriosklerotischen Wirkung des Tabakkonsums. Dadurch verengen sich die kleinen Gefässe, was die Durchblutung des Innenohrs behindert.
Hörverlust durch Rauchen
Hörverlust durch Medikamente

Hörverlust durch Medikamente

Bei gewissen Medikamenten kann als mögliche Nebenwirkung eine Beeinträchtigung des Gehörs auftreten. Dazu zählen unter anderem Krebsmedikamente für die Chemotherapie, Entwässerungsprodukte sowie Präparate zur Behandlung von Malaria. Bei einer Überdosierung kann selbst Acetylsalicylsäure (Aspirin) eine vorübergehende Schwerhörigkeit auslösen.