Schutz für Ihr Gehör.

Tipps gegen laute Töne.

Vom Laubsauger bis zum Rasenmäher, vom Presslufthammer bis zum startenden Jet: unser Gehör ist nonstop im Einsatz. Die Belastung unserer Ohren nimmt stetig zu, besonders lauter und langanhaltender Lärm kommt immer häufiger vor und kann zu Hörschäden führen. Selbst wenn wir schlafen, sind unsere Ohren immer auf Empfang gestellt. Für das tägliche Leben und soziale Aktivitäten ist problemloses Hören allerdings äußerst wichtig – unser Gehör braucht darum Schutz. Der sich übrigens viel leichter bewerkstelligen lässt, als man denkt.

 

Top-5-Tipps gegen Hörschäden

  • Programmieren Sie die Maximallautstärke für das Musikhören auf Ihrem tragbaren Musikplayer oder Smartphone
  • Beim Hobby-Handwerken am besten nur lärmarme Geräte verwenden oder alternativ einen Gehörschutz tragen
  • Im Kinderzimmer auf Zündplättchenpistolen, Trillerpfeifen und laute Quietschtiere verzichten
  • Silvesterkrachern aus dem Weg gehen: diese können zum Knalltrauma oder totalem Hörverlust führen
  • Lassen Sie regelmäßig Ihre Hörfähigkeit beim Ohrenarzt testen

Durch den falschen Umgang mit Lärm nimmt Schwerhörigkeit schleichend zu. Häufig beginnt es mit einem Tinnitus (Ohrensausen). Die Hörminderung kann aber auch durch eine Hörschwellenverschiebung entstehen. Hierbei werden die Haarzellen in der Hörschnecke beschädigt. Um unsere Ohren zu schützen und Hörschäden vorzubeugen, gibt es verschiedene Arten von Gehörschutz, der speziell für die unterschiedlichsten Alltagssituationen entwickelt wurde. Kurzfristigen Gehörschutz bieten auch die in über 370 Amplifon-Fachgeschäften erhältlichen, kostenlosen Ohrenstöpsel (Ohropax).

 

Die große Hörschutz-Checkliste: So verhindern Sie Hörschäden effektiv.

In der Schublade nutzt ein Hörschutz wenig – er muss auch zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden und tatsächlich gibt es mehr Gelegenheiten dafür, als man auf den ersten Blick denken würde. Unsere Checkliste liefert den detaillierten Überblick:

  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über Schallpegel- bzw. Dezibelgrenzen von Alltagsgeräuschen und verwenden Sie in zu lauten Situationen den passenden Gehörschutz.
  • Vermeiden Sie Situationen und Orte, in denen kritische Dezibelgrenzen überschritten werden.
  • Tipp für Großstädter: Öfter einmal Ruhepausen für das Gehör suchen und die Stille aktiv genießen, zum Beispiel abseits von viel Verkehr in Nebenstraßen, Parkanlagen oder zu Hause.
  • Tragen Sie gezielt Gehörschutz, wenn die Ohren starken Lautstärken ausgesetzt sind: Sowohl kurzfristiger Extrem-Lärm als auch Dauerbeschallungen können zu einer Hörschädigung führen. Auf Partys oder in Discotheken ist es mittlerweile unbedingt nötig das Gehör zu schützen, am besten mit einem individuell angepassten Gehörschutz.
  • Klären Sie Kinder und Jugendliche frühzeitig über die Folgen von Lärm auf und sensibilisieren Sie sie für Situationen, in denen die Entstehung von Hörschäden begünstigt wird, z.B. häufige Discothekenbesuche und das Hören zu lauter Musik über mp3-Player bzw. Kopfhörer. Sorgen Sie außerdem für den passenden Gehörschutz.
  • Schützen Sie auch schon die jüngsten Ohren vor Lärm: In den Kinderhörzentren von Amplifon finden Familien bei speziell ausgebildeten Pädakustikern Beratung rund um das Gehör ihres Nachwuchses.
  • Verwenden Sie individuell angepassten Gehörschutz. Dieser Profi-Gehörschutz, den z.B. viele Musiker benutzen, schützt deutlich besser als Standard Ohrstöpsel. Es gibt ihn in verschiedenen Ausfertigungen und Preisklassen.
  • Tipp: In Ihrer Amplifon-Filiale erhalten Sie zusätzlich eine weitergehende Bedarfsanalyse sowie einen Termin zur Fertigung des Gehörgang-Abdrucks. Anhand dieses Abdrucks wird ein speziell auf das Ohr angepasster Gehörschutz gefertigt, der optimalen Schutz vor Hörschäden und höchsten Tragekomfort bietet.

 

Gesund im Ohr: vermeiden Sie Ursachen für Ohrenkrankheiten.

  • Bakterien und Viren verursachen Erkrankungen in den Ohren. Durch eine Infektion kann z.B. eine Mittelohrentzündung (Otitis Media) ausgelöst werden. Die Folgen können Ohrenschmerzen, ein Tinnitus, aber auch Schwerhörigkeit sein.
  • Bei Erkrankungen wie zum Beispiel Masern und Mumps, sind Auswirkungen auf die Ohren nicht ausgeschlossen. Es können Symptome wie pochende Ohren oder eine Mittelohrenzündung auftreten. Gehen Sie rechtzeitig zum Arzt, um spätere Hörschäden zu vermeiden.
  • Wenn Sie zum Beispiel gegen Stoffe im Shampoo allergisch sind, kann sich die Allergie auch auf das Ohr ausweiten und zu einer Gehörgangsentzündung führen.
  • Häufig wird durch eine übermäßige Ohrhygiene die natürliche Schutzbarriere des Ohres beschädigt, wodurch Bakterien das Ohr befallen können. Reinigen Sie Ihre Ohren daher nur vorsichtig im äußeren Bereich und verwenden Sie keine Wattestäbchen. Nur der HNO-Arzt kann Ohren-Pfropfen entfernen.
  • In seltenen Fällen kann eine Entzündung der Ohren durch Bakterien im Wasser ausgelöst werden. Ist die natürliche Schutzbarriere des Ohres beschädigt, können die Erreger direkt in den Gehörgang eindringen. Das Risiko für bakteriell verunreinigtes Wasser besteht bspw. in Schwimmbädern oder Badeseen.

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Ohrerkrankungen und ihre Symptome.

Frühzeitig aufzuhorchen lohnt sich – vor allem wenn das Gehör plötzlich nicht mehr so funktioniert, wie Sie es gewohnt sind. Die wichtigsten Symptome für Ohrerkrankungen finden Sie in diesem Bereich.
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