Die weltweiten Auswirkungen des Lärms

 

Amplifon bringt jährlich eine wissenschaftliche Publikation heraus.  2014 wurde diese dem Thema "Hörvermögen und Diabetes" gewidmet.

1. Lärmkrankheit
2. Urbanisierung als Hauptursache der Lärmbelastung
3. Wie reagieren wir auf Lärm?
4. Lärmprävention: lärmbedingten Hörschäden vorbeugen
5. Wenn es im Ohr "rauscht"
6. Vertiefung 5. Teil: Tinnitus und Hyperakusis
7. "Let's make noise" 

Dies ist die Webversion des Konsensuspapieres. Weiter unten können Sie die Publikation kostenlos als PDF- oder Print-Version anfordern.

 

   

Lärm - Eine Herausforderung unserer Zeit

Zusammenfassung

In der heutigen Welt ist Lärm ein wesentlicher Bestandteil des Lebens der meisten Menschen. Die expandierende Urbanisierung und die Veränderungen von Gewohnheiten und des Lebensstils führen dazu, dass wir 24 Stunden am Tag ständig mehr oder weniger invasivem Lärm ausgesetzt sind, und zwar am Arbeitsplatz oder auf der Straße, an öffentlichen Orten oder in unserer Freizeit, und vielleicht sogar, wenn wir mit Kopfhörern Musik hören. Eine andauernde, intensive Geräuschexposition kann jedoch schädliche Auswirkungen auf viele Körperorgane und -systeme haben.

In diversen Studien ist nachgewiesen worden, dass Lärm sich nicht nur schädlich auf das Hörvermögen auswirkt, sondern auch das Risiko für Stimmungsschwankungen, Angststörungen, Reizbarkeit und Nervosität sowie die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit oder Kopfschmerzen erhöht und negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und das Körpergewichthaben kann.

Diese Auswirkungen wurden in einer aktuellen internationalen Umfrage nachgewiesen, die von GfK Eurisko durchgeführt wurde und auf den Angaben von 8.800 Personen aus 47 Städten in 11 Ländern basiert. Aus der Studie geht hervor, dass die "Lärmkrankheit" in den großen Städten weltweit auf dem Vormarsch ist, während immer noch keine ausreichende Sensibilisierung für die daraus resultierenden Gesundheitsschäden oder für Vorsichtsmaßnahmen zur Reduzierung der Risiken erreicht werden konnte.

Dieses Konsensuspapier wurde auf Grundlage einer kritischen Beurteilung der Umfragedaten in Kombination mit einer Übersicht der aktuellen wissenschaftlichen Literatur erstellt und so konzipiert, dass es Informationen über die Auswirkungen des Lärms und die körperlichen Reaktionen auf exzessive Lärmexposition liefert sowie Präventionsmaßnahmen sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft im Allgemeinen vorstellt. Des Weiteren verdeutlicht die vorliegende Publikation, dass jeder Einzelne auf andere Weise und in unterschiedlichem Umfang mit Lärm umzugehen versucht. Die Intention dieser Publikation ist auch, Menschen Wege aufzuzeigen, um mit exzessivem Lärm umgehen zu lernen und dadurch eine gute Lebensqualität zu erreichen, auch wenn sie bereits einen Hörverlust erlitten haben.

 

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