Schwerhörigkeit Infektionen

Schwerhörigkeit nach Infekt

Ohrentzündungen können zu Hörschäden und Hörminderungen führen. Aber auch bakterielle Infektionen und Viruserkrankungen wie Scharlach, Masern oder Meningitis können sich negativ auswirken.

Zahlreiche Infektionen stehen in Zusammenhang mit einer akuten oder chronischen Hörminderung. So verläuft beispielsweise eine Erkältung in aller Regel harmlos. Doch allein von den Schnupfen-Viren (Rhino-Viren) sind über hundert Varianten bekannt, die auch zu einer Innenohrentzündung, einem Paukenerguss oder einer Grippe-Otitis führen und in der Folge eine Schwerhörigkeit nach sich ziehen können.

Mittelohrentzündung

Zu den bekanntesten Infektionen im Bereich des Gehörs zählt die akute Mittelohrentzündung. Diese entsteht meistens im Verlauf eines viralen oder bakteriellen Infekts der oberen Atemwege, etwa bei Schnupfen und Erkältung. Über die Ohrtrompete wird die Entzündung in das Mittelohr eingeschleppt. Häufige Symptome einer Mittelohrentzündung sind pulsierende, stechende Ohrenschmerzen, Fieber und Schwerhörigkeit. In den meisten Fällen kann eine akute Mittelohrentzündung nur mit der Einnahme von Antibiotika geheilt werden. Bei Komplikationen oder Sonderformen kann eine Mittelohrentzündung aber das Gehör langfristig schädigen. In jedem Fall ist bei einer Mittelohrentzündung und bei anderen Infektionserkrankungen ein Arztbesuch zur fundierten Abklärung äusserst ratsam.

Hörverlust vorbeugen

Hörminderung

Gerade bei Personen, die häufig oder sehr stark an einer Mittelohrentzündung erkrankt sind, besteht die Gefahr, dass das Ohr dauerhaften Schaden genommen hat und ein Hörverlust vorliegt.

Arten der Hörminderung