Zwei Hörgeräte

Hörminderung bei Kindern

Mit einer Hörbeeinträchtigung aufwachsen

Die Kindheit ist ein besonders wichtiger Lebensabschnitt. Hier werden die Weichen für die Entwicklung der Persönlichkeit gestellt. Schwerhörigkeit kann bei Kindern entsprechend weitreichende Folgen haben; nicht zuletzt ist ein gutes Gehör die Voraussetzung für eine altersgemässe sprachliche und geistige Entwicklung. Deshalb ist eine Früherkennung des Hörverlustes ganz besonders wichtig.
Mann und Frau mit Kind in der Natur beim Picknick

Schwer erkennbare Hörstörungen

Hörstörungen sind häufig vorkommende Beeinträchtigungen der Sinnesorgane. Ohne Hörtest wird ein Hörverlust bei Kleinkindern oftmals nicht sofort erkannt, denn die Anpassungsfähigkeit und Intelligenz der Kinder ermöglicht es ihnen, Hörprobleme lange Zeit erfolgreich zu überspielen.

Symptome und Warnsignale

Schon bei Kleinkindern gibt es gewisse Anzeichen, die auf eine Hörminderung hindeuten können.

Mögliche Anzeichen einer Hörminderung

 

Ihr Kind...

  • reagiert nicht, wenn es angesprochen wird.
  • versucht nicht, Worte nachzusprechen oder Geräusche zu imitieren.
  • wirkt häufig abwesend und zerstreut.
  • spricht sehr laut.
  • muss sich stark konzentrieren, wenn es zuhört.
  • erschrickt nicht bei lauten Geräuschen.

Falls Sie bei Ihrem Kind derartige Verhaltensweisen beobachten, ist es ratsam, einen Spezialisten aufzusuchen, damit allfällige Massnahmen, zum Beispiel spezielle Hörgeräte für Kinder, möglichst frühzeitig geplant und umgesetzt werden können.

 

 Zubehör Hörminderung

Ursachen einer Hörminderung bei Kindern

Eine Hörstörung oder Schwerhörigkeit im Kindes- und Jugendalter kann viele Ursachen haben. In jedem Fall ist rasches Handeln angezeigt – eine Nichtbehandlung kann ernsthafte Folgen nach sich ziehen.

  • Ererbte Schwerhörigkeit
    Eine Schwerhörigkeit kann erblich bedingt sein. Dabei können Gene zu Entwicklungsstörungen im Innenohr oder am Hörnerv führen. Ebenso haben bestimmte vererbbare Krankheitsbilder einen Einfluss auf das Gehör.
     
  • Während Schwangerschaft oder Geburt erworbene Schwerhörigkeit
    Auch ohne genetische Prädisposition kann sich eine Hörminderung bereits im Mutterleib entwickeln, etwa als Folge von Substanzenmissbrauch der Mutter, bakterielle und virale Infektionen wie Röteln, Syphilis oder Toxoplasmose sowie Stoffwechselerkrankungen. Zwischenfälle während der Geburt können ebenfalls zu Schwerhörigkeit führen.
     
  • Schwerhörigkeit im Kleinkind- und Grundschulalter
    Wenn bei kleinen Kindern Hörprobleme entstehen, sind sie meist eine Folge von Erkältungen, Mittelohrentzündungen oder vergrösserten Rachenmandeln. Auch typische Kinderkrankheiten wie Mumps, Masern oder Röteln können eine Hörminderung verursachen oder begünstigen.
     
  • Schwerhörigkeit bei Jugendlichen
    Bei Jugendlichen ist Lärm die Hauptursache für Hörstörungen. Auslöser ist vor allem laute Musik über Kopfhörer, auf Konzerten oder in Diskotheken. Werden die Ohren zu häufig derartigen Belastungen ausgesetzt, können dauerhafte Schäden entstehen.

Pädakustiker – der Spezialist für Hörschäden bei Kindern

Eine frühzeitige Behandlung erhöht die Erfolgschancen, einer Hörminderung mit einem speziellen Hörgerät für Kinder entgegenzuwirken. Wenden Sie sich deshalb im Verdachtsfall gleich an einen Pädakustiker. Der Hörakustiker mit Zusatzausbildung für Hörverlust bei Kindern wird mit viel Einfühlungsvermögen und Fachwissen Klarheit schaffen. Amplifon bietet diese kostenlose Spezialdienstleistung in vielen Fachgeschäften an:

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Hörgeräte für Kinder

Wird bei Ihrem Kind ein Hörverlust festgestellt, sind die Wahl der passenden Hörhilfe, die begleitende Behandlung und die laufende Kontrolle des Systems von wesentlicher Bedeutung. Unsere Pädakustiker unterstützen Kind und Eltern gerne und professionell, auch bei Versicherungsfragen.